„Berlin braucht Menschen, die anpacken wollen“ – ein Klimaaufruf von Andreas Otto

Der Neubau von Straßenbahnen dauere viel zu lange, kritisiert der Baupolitiker. Und Jugendlichen empfiehlt er: „Wer Klimaschutz will, wird Straßenbahnplanerin“.

„Berlin braucht Menschen, die anpacken wollen“ – ein Klimaaufruf von Andreas Otto
Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Wenn schon der rot-rot-grüne Senat nicht grün genug ist, dann sind es vielleicht die Berliner? Andreas Otto (MdA Grüne) versucht’s jedenfalls mal: „Notstand heißt auch, wir drehen alle die Heizung runter. Wir fliegen weniger und fahren in der Stadt mehr Fahrrad. Wir essen weniger Fleisch und trinken Wasser aus Berlin“, schreibt er auf seiner Homepage. Und weiter: „Der Berliner Verwaltung und der Wirtschaft mangelt es an Personal und ein wenig an Fantasie. Im Notstand sind alle jungen Menschen gefordert, diesen Mangel abzustellen. Wer Klimaschutz will, wird Straßenbahnplanerin, geht als Verwaltungsmensch in ein Bezirksamt, um Radwege anzuordnen oder wird Zimmermann und baut Schulen aus Holz. Berlin braucht Menschen, die anpacken wollen.“ Ist das schon Opposition?