Antisemitismus an den Hochschulen
In New York tauschte sich die Delegation auch mit der jüdischen Community aus: Mit Vertretern des „The Kraft Center für Jewish Student Life Columbia / Barnard Hillel“ und jüdischen Studenten ging es darum, wie der Alltag jüdischer Studenten angesichts des zunehmenden Antisemitismus und Protesten nach dem 7. Oktober 2023 an Universitäten aussieht und wie sie geschützt werden können.
In Berlin wünscht sich FU-Präsident Günter Ziegler von der Landespolitik mehr Vertrauen in die Hochschulen beim Umgang mit antisemitischen und pro-palästinensischen Protesten. Er nehme ein grundsätzliches Misstrauen wahr, sagte Ziegler, die Wissenschaftsfreiheit beinhalte, dass die Unis selbst Lösungen finden – dazu gehöre auch, mit wem sie reden, wie lange und wann kein Gespräch mehr möglich sei (Q: Morgenpost). Aus Perspektive jüdischer Studierender ist allerdings schon viel zu lange geredet worden – ohne Ergebnis.