Zum zehnjährigen Jubiläum: Was tun mit dem Tempelhofer Feld?
Ohne Müller muss bekanntlich auch die Planung für das Tempelhofer Feld stattfinden, an die Freiheit traut sich niemand aus der Hauptstadt-SPD mehr ran. Morgen vor zehn Jahren hob hier der letzte Flieger ab, ein Volksbegehren für die Offenhaltung des Flughafens scheiterte, ein Volksbegehren für die Offenhaltung des Feldes war erfolgreich. Seither darf hier nicht mal ein Klohäuschen aufgestellt werden, was vielen heute nicht mehr zeitgemäß erscheint. „Man kann die Entwicklung der Stadt nicht auf der Faktenlage von 2008 diskutieren“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder. Und auch der Tempelhofer Kevin Kühnert, der jeden Monat in der BVV sitzt, bedauert „als Kommunalpolitiker“, dass man das Gelände nicht wenigstens teilweise entwickeln könne für „Kita, Sport und Freizeit“. (Q: Mopo) Was man mit der Fläche machen könnte, da hat Ulrich Kirschbaum, einst Vizevorsitzender der „Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof“ einen Vorschlag: „Tempelhof sollte wieder ein Flughafen sein.“