Nach CumEx-Enthüllungen: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Correctiv

Der größte Steuerraub Europas, aufgedeckt durch das journalistische Recherchezentrum „Correctiv“, hat endlich juristische Folgen. Die Konzerne, die 55 Milliarden Euro an Steuern mit illegalen Scheingeschäften kassierten, sollen nun zur Rechenschaft ... ach nee, halt, anders: Gegen den Chefredakteur von „Correctiv“, Oliver Schröm, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Hamburg; sie wittert „Anstiftung zum Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen“. Ein Schlag mitten in die Presse. Die nimmt sich nun die Freiheit, für ihre Freiheit bei der Bundesregierung einzutreten (unterstützen können Sie den Aufruf hier). Denn Journalismus ist kein Verbrechen. Außer in der Türkei natürlich.