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In Pankow riskieren Kinder auf dem Schulweg ihr Leben

Seit Jahren kämpft eine Elterninitiative erfolglos dafür, den Schulweg zur „Grundschule an den Buchen“ in Niederschönhausen zu entschärfen, wie mein Kollege Christian Hönicke in seinem "Leute"-Newsletter Pankow  berichtet. Weder vor der Schule noch an der benachbarten Kita könnten Kinder die Wilhelm-Wolff-Straße sicher überqueren oder den Bürgersteig entlanggehen, „da sich  Autofahrer nicht an die Verkehrsregeln halten und aufgrund der vielen Fahrzeuge die Situation unübersichtlich ist“. Eine Gehwegvorstreckung wurde vom Bezirksamt als „zu teuer“ und „nicht zielführend” abgelehnt, eine Anfrage für den Einsatz von Schülerlotsen „aus Sicherheitsgründen“ von der Polizei. Bereits im Februar wurde bei der Senatsverwaltung ein Antrag für einen Zebrastreifen gestellt. Passiert ist seitdem nichts. Das große Chaos bleibt ein Problem für die Kleinsten.

Apropos unübersichtlich: Unsere Aktion Gefahrenmelder  läuft weiter. Sie kennen abrupt endende Radwege, Raserstraßen oder ungesicherte Übergänge?  Twittern Sie  gern unter #Gefahrenmelder oder mailen Sie an  checkpoint@tagesspiegel.de, möglichst mit Foto und Ortsangabe. Jüngstes Beispiel: Die Schulstraße im Wedding. Allein dort haben gestern Abend vier (!) Autos auf dem Radweg geparkt.