AfD und Waldorfschule - Geht das zusammen?
Natürlich doch – und schon gibt es wieder Probleme. An einer Waldorfschule herrscht gerade Aufregung, weil ein AfD-Abgeordneter sein Kind dort einschulen möchte (Name und Bezirk nennen wir nicht, wir wollen schließlich niemanden anschwärzen). Gestern traf sich die Schulvollversammlung, der Geschäftsführer setzte das Thema auf die Tagesordnung, um „den Sorgen der Eltern Raum zu geben und uns gegenseitig zuzuhören“. Kann sicher nicht schaden. Schließlich ist der Abgeordnete bislang ebenso wenig negativ aufgefallen wie sein Kind, das bereits in der Waldorf-Kita war. In der engagierten Elternschaft engagieren will er sich auch nicht. Das fünfköpfige Aufnahmegremium entscheidet (wie bei allen anderen) Anfang 2019. Der Geschäftsführer spricht von einem offenen Prozess und „keiner leichten Aufgabe“. Wir nennen es Demokratie.