Überfall am Alexanderplatz: Die farbenfrohe Überraschung im Geldtransporter

Wenn schon nicht, denn schon nicht. Erst hatten Räuber beim Überfall auf einen Geldtransporter am Alexanderplatz kein Glück, dann kam auch noch Unvermögen hinzu. Obwohl die Täter den wertvollen Wagen am Freitagmorgen filmreif stoppten und aufbrachen, sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei lieferten und dabei Schüsse abgaben (die zum Glück niemanden verletzten), obwohl sie ein Auto zu Schrott fuhren und in einem zweiten Fluchtauto entkamen, stellte sich am Sonntag heraus: Die Räuber haben gar keine Beute gemacht. Denn durch den Bruch haben sich die Scheine eingefärbt. Ein ranghoher Beamter sagte dazu auf Checkpoint-Nachfrage: „Die Transporter haben eine Farbpatrone, die in bestimmten Situationen explodiert und das Geld kontaminiert. Das ist dann unbrauchbar. Man kann es nur noch bei der Bundesbank gegen neues umtauschen. Für Räuber sind diese Scheine wertlos.“ Womit wieder bewiesen wäre: Kein Verbrechen lohnt sich.