Gedenken an verstorbene Radfahrerin
Ein weißes Geisterrad lag gestern Abend auf dem Schöneberger Kaiser-Wilhelm-Platz, mitten im Berufsverkehr stand hier alles still, rund 200 Menschen saßen und standen auf der Kolonnenstraße und gedachten der verstorbenen Radfahrerin, die am Dienstag von einem LKW überrollt worden war. Bereits im Juli hatte die BVV beschlossen, die Situation zu entschärfen (CP von gestern), die Verkehrslenkung hat den Antrag im November bearbeitet und eine Umlackierung fürs Frühjahr beschlossen. Im Winter ginge das eben nicht, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther gestern am Unfallort. Nun soll es schnell gehen: Die Spur wird von 1,20 Meter auf 2 Meter verbreitert und farbig markiert. Der zu erwartende Rückstau von Autos und Bussen wird für mehr Sicherheit in Kauf genommen.
Wie gefährlich es an der Unfallstelle täglich zugeht, können Sie in einem Beitrag der Abendschau sehen.