Anzüglichkeiten in der Gedenkstätte Hohenschönhausen
Und wo wir gerade beim (schlechten) Wetter sind. Ein Klima, das einem Frauenbild der 50er Jahre entspricht, soll die Leitung der Gedenkstätte Hohenschönhausen verbreitet haben (CP von gestern). Deren Chef Hubertus Knabe weist das zurück. Anzüglichkeiten gehörten nicht zu seinem Sprachgebrauch. Er würde die Beschäftigten mit Respekt und Wertschätzung behandeln. Dazu gehöre auch Anteilnahme an ihrem persönlichen Leben und „eine Prise Humor“. Hilft allerdings nicht gegen Belästigungen. Gegen Knabes Vize-Chef Helmuth Frauendorfer haben sieben Frauen schwere Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erhoben. Knabe soll das über Jahre toleriert haben. Der Stiftungsrat trifft sich am Dienstag zu einer Sondersitzung. Na hoffentlich wird dann niemand wegbefördert.