Zukunft der Autobahn-Laternen wird verhandelt
Es kommt Licht ins Dunkel der abrupten Abschaltung von 597 Lichtmasten auf der A100. Die Autobahn GmbH „bedauert“ in Berlins Verkehrsverwaltung „leider versehentlich“ niemanden über die Abschaltung informiertzu haben, sagte ein Sprecher dem Checkpoint. Es folgte: dicke Luft.
„In der Tat war da ein Kommunikationsdefizit“, bestätigt Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) dem Checkpoint. Nun aber gebe es „engen Austausch“ über die Zukunft der 4000 noch brennenden Leuchtmasten. Die Autobahn GmbH will sparen (bis zu 1,2 Mio. Euro) – und abschalten. Bonde kontert: Laut einem Berliner Gutachten (2015), „sind Abschaltungen nur an ganz wenigen Stellen ohne Sicherheitsrisiko möglich“. Und wer will schon an der Sicherheit sparen?