Fußballklub entscheidet über Getränkepreise
Etwas besser ist die Stimmung gerade bei Hertha BSC, auch wenn seit Bayern München nicht mehr gewonnen wurde (gute und schlechte Nachricht in einem). Apropos München: Da darf ja bekanntlich der große Hoeneß (Uli) wieder rumpoltern, bei Herthas Mitgliederversammlung unterm Funkturm sehnten sich gestern einige nach den alten Zeiten mit dem kleinen Hoeneß (Dieter) zurück. Als der noch am Ball war (bildlich gesprochen), blieb die Mannschaft so lange, bis der Kapitän eine Rede gehalten hatte. Gestern mussten die Spieler lediglich kurz aufstehen, winken, Applaus, ab ins Bettchen. Apropos: Präsident Gegenbauer fehlte, weil er Opa wurde. Den Termin hätte man ja auch mal vorausschauender planen können, schimpfte ein Mitglied. Immerhin bekam er nach vier Stunden am Ausgang einen blauweißen Schokoweihnachtsmann.
Eins noch, Hertha will bekanntlich ein neues Stadion bauen, Eröffnungstermin: 25. Juli 2025. Schönes Datum, nur, wir wissen ja … Dazu gestern Geschäftsführer Ingo Schiller: „Ich kann nicht versprechen, dass das Stadion gebaut werden wird. Aber ich kann Ihnen versprechen, dass wir das Stadion an diesem Standort bauen wollen.“ Mit dem verkündeten Rekordumsatz von 152,9 Millionen Euro könnte man ja durchaus ein bisschen rumspielen. Allerdings immer schön nüchtern bleiben – beschlossen wurde auch: Alkoholfreie Getränke sollen im Stadion nicht teurer sein als Alkohol.