Wahlkampf: Politisch geworfene Knallerbsen

Wir schalten um in die Wahlkampfzentralen der Parteien: Die CDU streitet mit sich selbst darüber, ob AKK nun die Abkürzung für Angekündigte Kanzlerkandidatur ist oder nicht. Bei der SPD verkündet Finanzminister Olaf Scholz, dass er Kanzler kann und der Wirtschaftsaufschwung zu Ende gehe – ein Zusammenhang zwischen beiden Aussagen besteht angeblich nicht. Bei den Grünen behauptet Robert Habeck in einem (inzwischen gelöschten) Werbevideo, Thüringen brauche die Grünen, damit es „ein offenes, freies, liberales, demokratisches Land wird“ – nach vier Jahren grüner Mitregierung. Und bei der FDP will Christian Lindner jetzt über eine Jamaika-Koalition verhandeln, die er einst platzen ließ. Fallen politisch geworfene Knallerbsen eigentlich auch bald unters Böllerverbot?