Hertha informiert über Stadionpläne

Kaum ist die Saison beendet (Platz 10), geht es in dieser Woche richtig rund bei Hertha BSC, ganz ohne Ball und Bude. Wie soll es denn nun aussehen, das neue, reine Fußballstadion, was können die Fans erwarten – und wie will man die Stadt, die skeptisch bleibt, überzeugen? Darüber will die Vereinsführung heute Abend bei der Mitgliederversammlung informieren. Am Freitag befasst sich der Sportausschuss des Abgeordnetenhauses mit den Alternativen. Hertha will raus aus dem Olympiastadion, weil das zu groß und zu zugig ist und die Fans zu weit weg, den Neubau im Olympiapark (Schätzung 200 bis 250 Mio €) müsste der Club zahlen und hat damit (Stand heute) kein Problem. Die Koalition ist noch nicht sicher, ob sie nicht trotzdem einen Umbau des alten Runds mit Nazi-Panorama favorisiert (Schätzung: 200 Mio €, müsste Berlin zahlen). Entscheiden darf aber das Parlament. Die FDP lehnt beide Varianten ab: Das Olympiastadion solle bleiben wie es ist – und Hertha dort besseren Fußball spielen (Heimbilanz: Platz 16).