Berliner Immobilienpreise steigen rasant
Berlin ist Weltspitze. Endlich. Blöd nur, dass die Stadt ausgerechnet beim Anstieg der erzielten Preise für Immobilien die Nummer eins ist. Das ist das Ergebnis des jüngsten „Global Residential Cities Index“. Die Preise legten demnach im Vergleich zum Vorjahr um satte 20,5 Prozent zu. Berlin werde mit spekulativen Käufen überzogen, schreibt dazu der „Guardian“. Traditionell niedrige Mieten und die hippe Kunstszene seien bedroht. Auf immowelt.de würden Wohnungen in Neukölln gar als „Cleveres Investment“ bezeichnet. Um gegen den „Ausverkauf der Stadt“ zu demonstrieren, rufen am Samstag mehr als 180 Berliner Initiativen und Verbände zur „Mietendemo“ auf. 4000 Menschen werden erwartet. Denn wer mit Häusern handelt, handelt eben auch mit den Menschen, die darin leben.