Umgangston mit Amtsmitarbeitern wird rauer
Aus der Reihe Amt, aber gar nicht glücklich ist das, was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunehmend in den Berliner Bürgerämtern erleben. Nicht mal in einem früheren Security-Job habe er so viele Beschimpfungen erlebt wir nun im Amt, sagte ein Mitarbeiter im Bürgeramt Pankow (CP von gestern) – und erklärte damit, dass er allein im Vierer-Büro anzutreffen war: Die anderen kämen nicht mehr, Burnout. Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) sagt dazu: „Leider lässt sich auch für die Pankower Bürgerämter wie auch in anderen Bereichen der Gesellschaft feststellen, dass sich Art und Weise des Umgangs miteinander geändert haben.“ Justiziable Beleidigungen seien glücklicherweise nicht aufgetreten.
„Insgesamt ist aber durchaus zu verzeichnen, dass die Tonart gegenüber den Mitarbeitenden rauer wird.“ Kuhn bittet: Lassen Sie Ihren Unmut über schwierige Terminlagen nicht in unangemessener Weise an den Mitarbeitern aus! „Sowohl unser Leiter der Bürgerämter als auch ich können nur betonen, dass sich alle Mitarbeitenden der Pankower Bürgerämter insbesondere seit Beginn der Pandemie mit großem Einsatz der neuen Herausforderung gestellt haben und mit großem Engagement Lösungen für die unterschiedlichen Fragen und Probleme der Bürger*innen finden und umsetzen. Wir möchten ihnen daher unseren expliziten Dank aussprechen.“ Dem schließen wir uns an.