BVG krankt am Krankenstand
Tatsächlich sind die Verkehrsbetriebe nach dem Gepolter des Regierenden das große Thema in Berlin. Die Schlagzeilen des Tages: „Auf der Schiefen Bahn“ (Berliner Zeitung), „Berlins Kummerkisten“ (Berliner Kurier), „Bei den Gelben herrscht Alarmstufe rot“ (B.Z.), „U-Bahn-Krise: BVG will dieses Jahr 1100 neue Mitarbeiter einstellen“ (Berliner Morgenpost) & „Krankenstand ist das größte Problem“ (Tagesspiegel). In der Senatssitzung erstattete BVG-Chefin Sigrid Nikutta Bericht. Hauptproblem sei der im Jahr 2018 „exorbitant angestiegene Krankenstand“. Außerdem brauche es: mehr Busspuren – oder weniger Autos. Das Durchschnittstempo sei in den vergangen sechs Jahren von 19 auf 18 km/h gesunken, was 70 Busse und 170 Fahrer koste. Morgen mehr in der Parlamentssitzung. Der von der CDU-Fraktion eingereichte Titel für die Aktuelle Stunde lautet übrigens: „Umfragetief lässt SPD am Rad drehen. Querschüsse gegen BVG und Koalitionspartner statt Lösungsvorschläge zu Berlins Nahverkehrskrise.“ Würde in Berlin nur alles so gut funktionieren, wie das Formulieren flotter Zeilen…