Pilotprojekt für solidarisches Grundeinkommen

Michael Müller hat es geschafft: Berlin wird in diesem Jahr zur Modellstadt! 1000 Langzeitarbeitslose sollen ab Juli in einem  Pilotprojekt das von ihm vorgeschlagene solidarische Grundeinkommen beziehen, meldet die Berliner Zeitung. Langzeitarbeitslose würden dann in sozialversicherungspflichtige Jobs mit Landesmindestlohn vermittelt – freiwillig, Vollzeit, unbefristet. 40.000 Menschen kommen für das Projekt infrage. Maximal 38,7 Millionen Euro jährlich kostet Berlin der Spaß (der Bund will sich nicht beteiligen). Und 234 Euro hätten Alleinstehende im Monat mehr zur Verfügung als mit Hartz IV. Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge sieht in Müllers Konzept nur „einen Ausweg für wenige Betroffene“. Trotzdem sagt er: „Besser als gar nichts“.