Start des Sommersemesters fraglich

Ältere Semester sehen an den Unis gerade ziemlich alt aus. Denn gelernt wird gerade nur fürs Leben, zum Beispiel wie man mit Krisensituation umgeht. Wie man ins Sommersemester reingeht, wissen die Hochschulen nicht genau, wie bei einer Checkpoint-Umfrage herauskam. Hier ein paar Antworten:

1) „Studienanfängern empfehlen wir: Gelassen bleiben, untereinander digital vernetzen und sich auf die irgendwann wieder möglichen Präsenzveranstaltungen an den Hochschulen freuen.“ (Präsident Werner Ullmann von der Beuth Hochschule für Technik)

2) „Unsere Arbeitswelt wird immer stärker durch Kollaborationen im virtuellen Raum geprägt sein. Wir glauben, dass wir durch die temporäre Umstellung auf digitales Lehren und Lernen unseren Studierenden neben den Studieninhalten auch wertvolle Zusatzqualifikationen mitgeben können.“ (Gesine Kelling von der SRH Berlin University of Applied Sciences).

3) „Das Semester ist nicht klassisch planbar, da das Virus noch nicht gelernt hat, deutsche Hochschulformulare auszufüllen. Die wichtigste Empfehlung für Studienanfänger: Seien Sie neugierig und offen für Überraschungen. Wie in jedem Semester, nur diesmal noch mehr.“ (Tilo Wendler, Vizepräsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft).

Schön, wenn man in Berlin nicht mehr nur zum Schein studieren muss.