Ein Pass nach Tagen
Dass in Tegel einiges schiefläuft, ist Ihnen sicher nicht entgangen, die Geschichte von CP-Leser Christian Romanowski allerdings nimmt eine ziemlich unerwartete Flugkurve. Beim Check-in wurde aus seinem Pass ein Stück herausgebrochen, keine Chance, damit in die USA einzureisen. Nach 8.15 Stunden hatte die Familie ihre Koffer zurück (die nie abgeflogen waren) und freute sich schon auf die nächste Odyssee beim Amt: Doch nach zwei Wochen war der neue Pass da, schneller Termin, schnelle Ausstellung dank Expresszuschlag, kein Problem, da British Airways die Kosten übernehmen will. Doch halt, wo ist die Quittung? Sofortige Antwort der Mitarbeiterin Julia Meinold im LABO: Sie werde die Kollegin der Kasse bitten, die Quittung auszudrucken, sie dann einscannen und übersenden. „Sollte dies nicht funktionieren, werde ich mit meiner Vorgesetzten sicher eine Lösung finden.“ Ja, wo sind wir denn hier?
Ach, und: Ab Oktober soll es übrigens Dokumentenprüfgeräte in allen Bürgerämtern geben. Falls noch jemand einen Knick im Pass hat – damit kommen Sie hier nicht mehr durch. (Q: B.Z.)