Berliner Staatssekretärin verspricht: Noch in diesem Jahr ohne Termin ins Bürgeramt
Zugegeben: Ein bisschen hat der Checkpoint schon nachgeholfen, dass Martina Klement sich zu dieser Wette hinreißen ließ, aber „man braucht ja ambitionierte Ziele“, sagte auch sie. Von Anke Myrrhe und Stefan Jacobs.
die Wette gilt. Auch als Martina Klement am nächsten Morgen aufwachte, bereute Berlins Staatssekretärin für Verwaltungsmodernisierung ihre Worte nicht. Bei unserer Checkpoint-Revue am Sonntagabend hatte sie vor ausverkauftem Haus versprochen, dass noch in diesem Jahr alle Berlinerinnen und Berliner einfach ins Bürgeramt hineinspazieren können, ohne Termin, ohne Probleme, Amt, aber glücklich jeden Tag. Zugegeben: Wir hatten sie in diesen Termin (!) etwas hineingequatscht (und mit dem Wetteinsatz einer Kiste bayerischen Biers gelockt). Am Tag danach wies Klement zwar auf die Herausforderungen hin und dass es keineswegs einfach werde, die Wette zu gewinnen. Dem Vernehmen nach sind nicht alle überzeugt, dass es unbedingt beides braucht: feste Termine und spontanes Spazieren aufs Amt. „Aber man braucht ja ambitionierte Ziele“, sagte Klement dem Checkpoint. „Selbstverständlich stehe ich zu meiner Wette.“ So oder so: Für uns entfällt dann wohl der Dry January nächstes Jahr.
Was bevorzugen Sie? Spontan oder mit Termin? Schreiben Sie uns – inklusive Ihrer Geheimtipps an checkpoint@tagesspiegel.de. Vielen Dank!