Berlin macht Kopfschmerzen
Sollte Ihnen bei der Lektüre der Schädel dröhnen, sind das übrigens weder Politik noch Zufall. Passend zum nationalen Kopfschmerztag hat die AOK Nordost eine Studie vorgelegt, deren Botschaft nicht ganz unerwartet ist: Berlin macht Kopfschmerzen. Zumindest mehr als Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Bis zu sechs Prozent der (in der Analyse) untersuchten Hauptstadt-Patienten leiden demnach unter chronischem Kopfweh. Beim Blick in die Bezirke zeigt sich interessanterweise die einstige Zweiteilung der Stadt. Im Osten sind die Menschen deutlich weniger betroffen als im Westen. Am häufigsten treten Schmerzen in Mitte (6,3%) auf. Über die Gründe (Grauflächenamt, Standesamt-Warteschlangen, jahrelange Straßenumbenennungsdebatten) lässt sich allein spekulieren.