Neuer Streit um Bürgerbeteiligung im Afrikanischen Viertel
Ob’s am Thema liegt? Der Dauerkrach um die Umbenennung von Weddinger Straßennamen mit Kolonialhintergrund wird vom Bezirksamt Mitte zuweilen mit kolonialen Mitteln ausgetragen. Grünen-Stadträtin Sabine Weißler, zuletzt beim Konflikt mit Anwohnern über den Erhalt einer Einbahnstraße auf der Gegenspur unterwegs, versteht unter Beteiligung offenbar etwas anderes als viele Bürger. So drohte ihre Behörde nun in einem Brief den Gewerbetreibenden vom Afrikanischen Viertel Gebührengelder für den Fall der Aufrechterhaltung ihrer Einwände an. Wie hoch die Gebühren sein sollen, steht in den Briefen nicht. Dies legt Königin Weißler sicher bald kolossal per kolonialem Kommunaldekret fest. Wenn sie nicht vorher vom Thron fällt.