Wer der Mann ist, der den Brandenburg-Wahlkampf der AfD anführt

Nach einer turbulenten Auszählung sind die Listenplätze geklärt. Die Brandenburger AfD zieht mit Partei- und Fraktionschef Andreas Kalbitz als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampf. Was Sie über den Mann wissen sollten: Kalbitz zählt zum völkisch-nationalistischen Flügel der AfD. Er war 2007 bei einem Pfingstlager der Heimattreuen Deutschen Jugend (Verein, der Kinder mit Hitler-Verehrung aufzog und seit 2009 verboten ist). Kalbitz hatte kein Problem damit, dass  Mitarbeiter seiner Fraktion Verbindungen zur Identitären Bewegung haben (vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft). Er war Autor für rechtsextreme Publikationen wie das Vereinsblatt der „Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland“. Er war bei den Republikanern aktiv (vom Verfassungsschutz beobachtet). Und leitete einen von Nazis, SS-Offizieren und NPD-Funktionären gegründeten Kulturverein. Den Auftrag der Spitzenkandidatur nahm er mit „voller Kampfeslust“ an. Seine Worte: "Wir holen uns unser Land zurück – die AfD-Brandenburg steht – geschlossen wie immer – bereit." So. Und jetzt haben Sie nicht mal die Infos über den Zweitplatzierten gelesen, den Zukunft-Heimat-Chef Christoph Berndt. Der steht auf dem Siegertreppchen rechts.