Angriffe auf Berliner Bushaltestellen: 700 BVG-Wartehäuschen werden jährlich Ziel von Vandalismus

Weniger als 60 Prozent der Bushaltestellen in Berlin sind mit Wartehäuschen ausgestattet, denn Hunderte werden jedes Jahr zerstört: Die BVG zählt im vergangenen Jahr 700 Vandalismus-Fälle. Von Margarethe Gallersdörfer und Jessica Gummersbach.

Angriffe auf Berliner Bushaltestellen: 700 BVG-Wartehäuschen werden jährlich Ziel von Vandalismus
Foto: Tagesspiegel / Scarlett Werth

Knusper, schepper, knäuschen: Weniger als 60 Prozent der Bushaltestellen in Berlin sind mit Wartehäuschen ausgestattet, wie wir im Checkpoint vom 4. Februar geschrieben haben. Checkpoint-Leserin Lioba Zürn ergreift Partei für die BVG und sieht die Verantwortung eher bei den Berliner:innen selbst: „Schauen Sie sich mal an, wie viele Wartehäuschen nach dem Wochenende immer zertrümmert sind! Wenn das nicht so wäre, könnten auch einige neue mehr eingerichtet werden.“ Aber wie viele sind es denn nun? Auf CP-Anfrage heißt es von der BVG: „Leider werden unsere Wartehäuschen an den Bus- und Straßenbahnhaltestellen regelmäßig Ziel von Vandalismus – meist in Form von komplettem Bruch der Glasflächen.“ Insgesamt 700 Fälle seien im vergangenen Jahr registriert worden.