220 Menschen bekamen Medikamente von Lunapharm
Keine Chance mehr zu erfahren, ob sie unwirksame Medikamente eingenommen haben, gibt es für Krebserkrankte in der Region. „Es gibt keine Möglichkeit, Patienten zu identifizieren, die Medikamente aus dem Pool von Lunapharm erhalten haben“, sagte Ulrich Hagemann, pensionierter Abteilungsleiter im Bundesinstitut für Arzneimittel, gestern im Brandenburger Gesundheitsausschusses. Sicher ist nur: 220 Menschen in der Region haben die womöglich unwirksamen Medikamente bezogen. Ministerpräsident Woidke sagte: „Momentan hat Frau Golze mein volles Vertrauen“. Was das in Merkel-Deutsch heißt, kann sich die Gesundheitsministerin von Guttenberg, Schavan und Wulff erklären lassen.