Cottbus auf dem Trockenen
Die Lust zu Scherzen ist den Landwirten nach dem dürren Sommer des Vorjahres längst vergangen, das bisschen Regen vom Wochenende hat den Kohl auch nicht nass gemacht, jedenfalls gibt es schon vor der nächsten Heißzeit wieder Katastrophenmeldungen allerorts. Besonders bitter fürs Cottbuser Prestigeprojekt Ostsee (der, nicht die) – 14 Tagen nachdem Dietmar Woidke fotowirksam den Wasserhahn aufgedreht hat am früheren Braunkohle-Tagebau, liegt Cottbus wieder auf dem Trockenen: Es darf kein Wasser aus der Spree mehr abgezweigt werden (sonst fließt die bald wieder rückwärts).