Streik im öffentlichen Dienst
Teile der Stadt stehen heute still. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben alle Beschäftigten, die unter den Tarifvertrag der Länder fallen, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen: 17.000 Lehrkräfte, 13.000 ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen, Beschäftigte der Universitäten und Hochschulen, der Bezirksämter, Senatsverwaltungen, bei Polizei und Feuerwehr. Man sei in den Tarifverhandlungen „meilenweit von einem Durchbruch entfernt“, sagt Verdi-Vorsitzender Frank Bsirske. Für Warnstreiks bestehe keine Notwendigkeit, sagt Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD). Auf der Strecke bleibt Berlin. Am Freitag geht’s weiter – oder eben auch nicht: Dann streikt die BVG.