Die Honeckers kommen nicht auf den Sozialistenfriedhof
Erich währt am längsten. Was schon Volkes Mund in der DDR wusste, hat sich nicht überlebt. Denn die Asche des ehemaligen Staats- und Parteichefs Erich Honecker darf nicht in den Staub des Sozialistenfriedhofs in Berlin-Friedrichsfelde geworfen werden. Der ist seit dem Ableben der DDR offiziell geschlossen und wird auch nicht kurz für die Urnen von Erich und Margot Honecker geöffnet, wie der Senat wissen lässt. Anlass dieser Klarstellung ist eine per Buch gestellte Frage des Honecker-Enkels Roberto Yañez Betancourt und eine im Parlament gestellte Anfrage des CDU-Politikers Danny Freymark. Bei der Beantwortung zeigt sich, dass für die Überführung der Urnen aus Chile gar kein Ausreiseantrag vorliegt. Und dass der Sozialisten-Friedhof unter Denkmalschutz steht. Honeckers Vorgänger bleiben hier also unter sich. Was bleibt ihnen auch walter ulbricht?