Vorwurfspingpong à la Berlin: Treptow-Köpenick contra Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“

Munter hauen sich Bezirk und Wohnungsbaugesellschaft die Bälle um die Ohren. Vom abgelehnten Grundstückstausch bis zur verschleppten Baugenehmigung und retour. Von Ann-Kathrin Hipp.

Vorwurfspingpong à la Berlin: Treptow-Köpenick contra Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“
Foto: Imago/Shotshop

Vorwurfspingpong, Aufschlag Politik: Nachdem der Bezirk Treptow-Köpenick gegen die Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ gewettert hat (weil sie den vereinbarten Grundstückstausch ablehnt) und „Stadt und Land“ zurückgewettert hat (dass bis heute keine Baugenehmigung eingegangen sei), wettert jetzt wieder der Bezirk:

„Die Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND lässt über die Presse (Tagesspiegel-Checkpoint vom 07.02.2022) mitteilen, sie habe die Baugenehmigung für das Bauvorhaben zur Nachverdichtung der Wohnbebauung Am Plänterwald/ Orionstraße bislang noch nicht erhalten. Hierzu bedarf es einer Klarstellung (...). Die bezirkliche Bauaufsicht hat den Antragsteller am 03.02.2022 telefonisch über die erteilte Baugenehmigung informiert und ihm diese am 04.02.2022 vorab per E-Mail zugesandt. Das Papierexemplar ist parallel per Post unterwegs. Eine Abholung per Kurier kam leider nicht zustande.“

Den Vorwurf der Verschleppung weist man „ausdrücklich“ zurück. Im Gegenteil: Das Bezirksamt habe sogar „abteilungsübergreifend und unter Einsatz erheblicher Personalressourcen“ an einer schnellstmöglichen Umsetzung gearbeitet. Alles gegeben.