Tagesspiegel-Spezial zu 68ern

Typisch Berlin: mal wieder in der Trotz- und Großkotzphase! Hertha will ein neues Stadion, am Alexanderplatz türmen sich Hochhäuser, man gönnt sich ein teures Kunstmuseum, aber die undankbare Jugend auf der Straße interessiert das alles nicht – damals 1968. Sie revoltiert offen im Westen (gegen den Muff der Autoritäten) und heimlich im Osten (gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings). Und sie streitet wie heute darum, wie Freiheit im Privaten geht. Der Tagesspiegel widmet den 68ern am Sonnabend eine Sonderbeilage und spürt auf zehn Seiten den politischen Idealen und künstlerischen Ausdrücken der Revolte nach. Unter anderem streiten sich die künftige Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) und Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele über das Erbe der 68er. Am Sonntag dann gehen wir auf vier Seiten im Berlin-Teil auf Zeitreise durch den Alltag der vor 50 Jahren geteilten Stadt: Wie lernte es sich in Deutschlands erster Gesamtschule, was gab‘s im Café Kranzler zu essen und zu gucken, welche Anstecker trugen Hippies in Ost-Berlin? Entdecken Sie mit uns am Wochenende in der Zeitung, im E-Paper und in Online-Bildergalerien, was Berlin vor einem halben Jahrhundert bewegt hat – und uns bis heute prägt.