Grüne sagen „Jwd adé“
Der Donut nach der Berliner Wiederholungswahl 2023 (Sie erinnern sich: innen grün, außen schwarz) liegt den Grünen immer noch schwer im Magen. Mit einer Konferenz am Freitag will die Partei nun endlich auch in den Berliner Außenbezirken ankommen. Titel der Veranstaltung: „Jwd adé – Gut versorgt in Berlin und Brandenburg“. Wo? Natürlich in Spandau (bei Berlin und doch nicht in Brandenburg).
Um den größten Kulturschock zu vermeiden, widmen sich die Grünen vorsichtshalber einem Thema, bei dem sie sich sicher fühlen: Verkehr. Laut einem Thesenpapier, das dem Checkpoint vorliegt, wollen die Grünen unter anderem einen zweiten Bahnring, „der die äußeren Ortsteile und Brandenburg verknüpft“ und (warum nicht?) perspektivisch auch einen dritten – „rund um Berlin als Regionalverkehrsring“. Dazu kommen die Klassiker: Verlängerungen bestehender S- und U-Bahnlinien, Taktverdichtungen im Regionalverkehr sowie neue Straßenbahn- und Buslinien zwischen Berlin und Brandenburg. Hat jemand Auto gesagt?