Michael Müller sucht neuerdings künstliche Intelligenz
Der Regierende Bürgermeister buhlt um frische Köpfe für PC-Themen. Währenddessen gibt es seine Senatssprecherin momentan sogar im Doppelpack. Von Anke Myrrhe
Der sucht neuerdings künstliche Intelligenz. Weil Computer vermutlich die bessere Politik… ach, nein, gesucht wird eine Referentin für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Bereich Wissenschaft. SEHR wichtig sind laut Ausschreibung „Kenntnisse der Vorschriften im Bereich der öffentlichen IT und digitalen Verwaltung einschließlich aktueller E-Government-Vorhaben und Digitalisierungsstrategien auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene“; „Kenntnisse über Aufbau- und Ablauforganisation der Berliner Verwaltung“; „vertiefte Kenntnisse aus dem Digitalisierungsbereich“; „vertiefte Kenntnisse über die Struktur politisch-administrativer Entscheidungsprozesse und die Fähigkeit zur Einordnung der politischen sowie IT- und digitalisierungsbezogenen Positionierungen des Landes“. Und Politikwissenschaft sollten Sie auch studiert haben. Bewerbungen bis zum 13.3. bitte an den Regierenden Bürgermeister, Name: Müller (noch), Senatskanzlei, Kennzahl 12/20.
Im Bereich Presse hat sich die Intelligenz vorübergehend verdoppelt, gestern hatte die neue Senatssprecherin Melanie Reinsch ihren ersten Arbeitstag. Im März hat sie die noch amtierende Supersprecherin Claudia Sünder an ihrer Seite, dann ist sie auf sich allein gestellt. Zum Einstieg gab’s Bio-Glückskekse mit Botschaft, Sünder zog: „Ihre Argumente überzeugen heute alle Skeptiker“ (besser spät als nie), Reinsch: „Dein Sinn für Humor ist Dein bester Begleiter, verliere ihn nicht.“ Ganz in unserem Sinne – wir wünschen viel Erfolg!