Der Seddinwall, der große, war jahrzehntelang ein vom Berliner Kanuverband betriebener Natur-Campingplatz für Wasserwanderer. In diesem Jahr ist Schluss damit, weil die Senatsverwaltung den Ende April ausgelaufenen Pachtvertrag nicht verlängert hat. Der Kanuverband hält das Argument der Forsten, die hohen Bäume seien wegen möglicher Abbrüche und Umstürze potentiell lebensgefährlich, für vorgeschoben: Man habe sich regelmäßig gekümmert. Ganz aufgegeben haben die Kanuten die Hoffnung noch nicht, aber im Moment gehört der Seddinwall den Tagesausflüglern und der Natur, die hier beispielsweise in Gestalt von Bibern und Fischottern gastiert. Im Übrigen wusste auch Theodor Fontane schon einiges über die Insel zu berichten.
Text: Stefan Jacobs
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