Berlin heute
Verkehr – Ganz Berlin: Ab dem Morgen beginnt erneut ein Lokführerstreik der Deutschen Bahn (bis 7. September). Daher muss in ganz Berlin ein erhöhtes Verkehrsaufkommen eingeplant werden.
Baerwaldstraße (Kreuzberg): Zwischen Gneisenaustraße und Blücherstraße ist nur eine gemeinsame Spur für beide Richtungen wechselseitig befahrbar (bis Mitte Oktober).
Michael-Brückner-Straße (Niederschöneweide): Vor der Britzer Straße ist stadteinwärts nur ein Fahrstreifen verfügbar, besonders morgens ist mit Stau zu rechnen (ab 9 Uhr bis Mitte September).
Kottbusser Tor (Kreuzberg): Aufgrund einer Kundgebung kann es zwischen 18 und 20 Uhr zu Verkehrsstörungen kommen.
Wannsee – Mitte: An der Glienicker Brücke startet ab 13.15 Uhr ein Fahrradkorso, der quer durch die City-West zum Invalidenpark führt, bitte rechnen Sie mit Verkehrsbeeinträchtigungen.
Rixdorfer Straße (Johannisthal): Nächtliche Sperrungen zwischen Südostallee und Karlshorster Straße, Fuß- und Radverkehr frei (je 22-4 Uhr, bis 9. September).
Regionalverkehr: Die Züge der RB14 Richtung Nauen halten heute und morgen nicht am Alexanderplatz. Bitte steigen Sie auf die S-Bahn oder andere öffentliche Verkehrsmittel um und beachten Sie die abweichenden Fahrpläne des Ersatzverkehrs.
Demonstration – Mit einer Fahrraddemo protestieren 200 Personen „Für eine klimagerechte Mobilitätswende“: Geradelt wird von der Glienicker Brücke bis zum Invalidenpark (13.15-17.45 Uhr, angemeldet durch den Verein „Changing Cities“). Ebenfalls 200 Teilnehmende kommen in der Niederkirchnerstraße 5 zusammen, sie demonstrieren für „Lebensqualität im Nordosten Berlins“ und den „vollkommenen Erhalt der Siedlungs-Anlage Blankenburg“ (16-20 Uhr). Am Kottbusser Tor protestieren 100 Personen mit einer „Kundgebung gegen die Waldbrände in Kurdistan“ (18-20 Uhr). „Sichere Bildung in Berlin“, fordert die Initiative „Sichere Bildung jetzt“ vor dem Roten Rathaus, es werden 50 Teilnehmende erwartet. Unter dem Motto „Freiheit für Julian Assange!“ demonstrieren 40 Protestierende rund um den Pariser Platz (18-20 Uhr, angemeldet durch „Free Assange Berlin“). Zur „Kundgebung gegen falsche Vorwürfe gegen eine Person bei Räumung der Liebigstraße 34“ versammeln sich 40 Personen vor dem Amtsgericht Tiergarten in der Turmstraße 91 (11.30-15.30 Uhr). Vor dem Mercedes-Benz-Werk in der Daimlerstraße 143 kommen 35 Mitglieder der „Internationalistischen Liste – MLPD“ zu einer „Kundgebung zur Bundestagswahl“ zusammen: Sie protestieren unter dem Titel „Warum kandidieren wir – zur Unterstützung der Daimlerkollegen“ (13.15-14.30 Uhr). Auf dem Pariser Platz ruft die „Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit“ zur „Respekt-Demonstration“ auf, es sind 25 Teilnehmende angemeldet (12-13 Uhr). „Für ein Verbot von Killerrobotern“ zieht die Organisation „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ entlang der Bundesgeschäftsstellen von CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke (10-14.30 Uhr).
Gericht – Dreieinhalb Jahre nach dem Unfalltod von Fabien Martini wird der Prozess gegen den Polizisten Peter G. wegen fahrlässiger Tötung neu aufgerollt. Der 53-Jährige war im ersten Prozess zu einem Jahr und zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden – er, die Staatsanwaltschaft sowie die Nebenklage hatten Berufung eingelegt. G. war bei einer Einsatzfahrt in Mitte mit mehr als 90 km/h in den Kleinwagen der 21-Jährigen gerast (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 220).