Berlin heute
Verkehr – Die Schillingbrücke in Friedrichshain ist Richtung Kreuzberg bis Ende Oktober für Autofahrer gesperrt. Auf der Volkradstraße in Friedrichsfelde steht zwischen Baikalstraße und Sewanstraße für beide Richtungen nur ein gemeinsamer Fahrstreifen bis Mitte Oktober zur Verfügung. Rund um die Max-Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg kann es ab 18 Uhr im Bereich Schönhauser Allee, Gleimstraße und Eberswalder Straße zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Demonstration – Die Kundgebung „Der Amazonas brennt“ von Greenpeace Berlin findet gleich zwei Mal statt heute. Zuerst in der Stresemannstraße 94 vor dem BMZ von 9.30-15 Uhr und noch mal vor der Brasilianischen Botschaft in der Wallstraße 57 von 18-23.30 Uhr. Angemeldet sind jeweils 20 Teilnehmer. „Fairer Handel, speziell fairer Kaffe, anlässlich des Tags des Kaffees am 1.10.“ findet mit 20 Teilnehmern von 10-12 Uhr vor dem Bundeskanzleramt statt. Anmelder ist der Verein TransFair. Die Kundgebung „Menschenrechtsverletzungen in China“ versammelt vor der Chinesischen Botschaft in der Brückenstraße 10 ca. 50 Teilnehmende von 11-13 Uhr, und wieder von 17-20 Uhr. Anmelder ist die „Gesellschaft für bedrohte Völker“. Unter dem Fernsehturm, in der Panoramastraße, gibt es die „Demonstration gegen das Verbot unseres Unabhängigkeitstages und die lebenslange Verurteilung unserer Führer durch das kryptokratische und mörderische Regime von Paul Biya, sogenannter Präsident von Französisch Kamerun“ der Southern Cameroons Community Germany mit etwa 50 Teilnehmern (15-18.30 Uhr). Die Demonstration „Schulreinigung und Lernbedingungen an Schulen“ zieht von 16.30-18 Uhr von der Karl-Marx-Straße 83 zum Hermannplatz. 400 Menschen werden erwartet, Anmelder ist die Bürgerinitiative „Schule in Not“. Am Jungfernstieg 4B findet die Kundgebung „Keinen Raum der AfD“ der #noafd von 18.30-22.45 Uhr statt.
Gericht – Ein 42-Jähriger, der als Vorsitzender eines Fördervereins einer Oberschule fast 13 000 Euro für eigene Zwecke verwendet haben soll, muss sich wegen Untreue verantworten (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 455).
Ein Polizist kommt wegen sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen auf die Anklagebank. Der 49-Jährige soll mit einem Jungen Fesselspiele schriftlich vereinbart und durchgeführt haben – gegen Geld und Kleidung (10 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Saal 455).
Universität – Den Weg der Tusche zeichnet eine Ausstellung in der zur HU gehörenden Mori-Ogai-Gedenkstätte nach. Dort liegen Tuschsteine aus, die sich auflösen, mit jedem eleganten Strich, den der Kalligraf auf das Papier macht. In der Manufaktur „Shinseidô“ in Japan, werden sie noch von Hand hergestellt. Aber Tusche ist auch für Lebensmittel, Kleidung und beim Hausbau wichtig. Und woraus wird das Zeug eigentlich gemacht? Das alles gibt’s in der Ausstellung „The making of: Suzukazumi Kalligraphietusche aus Suzuka. Kleinode des japanischen Kunsthandwerks“zu erfahren. Mo-Fr 10-14 Uhr, Luisenstraße 39, U/S-Bhf Friedrichstraße, Eintritt 5/3 Euro