Berlin heute
Verkehr – Aufgrund von Markierungsarbeiten kommt es heute auf der Pasewalker Straße an der Einmündung Blankenburger Weg in beiden Richtungen zu Verkehrseinschränkungen (7-15 Uhr), ebenso auf der Heerstraße ab 19 Uhr in beiden Richtungen zwischen Glockenturmstraße und Brandensteinweg/ Siemenswerderweg (bis Sonntag 22 Uhr) - hier ist stadtauswärts nur eine eine, stadteinwärts nur zwei Spuren befahrbar, die Anbindung Glockenturmstraße ist gesperrt. Wegen eines Konzerts der dänischen Band „Volbeat“ um 18:30 Uhr wird im Bereich um die Mercedes-Benz-Arena ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet, ebenso rund um die Columbiahalle, dort spielt Christian Löffler um 20 Uhr. Wegen Bauarbeiten sind die M17 und 27 zwischen den Stationen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und Treskowallee/Ehrlichstraße unterbrochen (ab 22 Uhr, bis Montag 4:30 Uhr), hier fahren ersatzweise Busse. Die Züge der Ringbahn verkehren zwischen Beusselstraße und Wedding ab 22 Uhr nur im 20-Minutentakt (bis Montag 1:30 Uhr).
Demonstration – Vor dem Fernsehturm versammeln sich rund 15 Personen zur „Mahnwache gegen rechtsextreme Tendenzen in Politik und Gesellschaft“ (15-16 Uhr). Eine „Mobilitätsausstellung“ statt einer Autoausstellung in Berlin fordern etwa 40 Personen und laufen dabei von 16-18 Uhr vom Invalidenpark über die Chausseestraße zurück zum Invalidenpark. Zusammen mit der Bürgerinitiative „Wir sind Blankenburger und Berliner“ laufen 1000 Personen unter dem Motto „Lichter für den Berliner Nordosten“ von 17.30-19.30 Uhr von der Ludwig-Quidde-Straße in Buchholz nach Alt-Karow. Am Samstag fordert das Deutsch-Inguschisches Kulturzentrum von 11-16 Uhr am Pariser Platz die „Territoriale Rehabilitation der unterdrückten Völker Südrusslands und des Kaukasus“. Am Neptunbrunnen am Alexanderplatz starten rund 1000 Menschen mit der Demonstration „Stoppt den Krieg – Solidarität mit Rojava“, die am Potsdamer Platz endet. Zur „Enthüllung der im März zerstörten Gedenktafel von Wolfgang Szepansky“ treffen sich 150 Personen mit der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes in der Methfesselstraße (14-15 Uhr). Zudem gibt es drei Kundgebungen unter dem Motto „Projects United – Syndikat bleibt“ bzw. „Projects United – für den Erhalt von Freiräumen“. Die erste startet um 15.30 Uhr in der Herrfurthstraße und endet um 19 Uhr am Schlesischen Tor (500 Teilnehmer), dann laufen von 16-18 Uhr etwa 300 Aktivist*innen vom Bona-Paiser-Weg / Köpenicker Straße zum Schlesischen Tor. Und von 17-20 Uhr ziehen 300 Protestierende vom Lausitzer Platz zur Rigaer Straße. Am Sonntag (15-19 Uhr) wollen rund 300 Personen am Pariser Platz „Solidarität mit den Demonstrationen im Libanon“ zeigen.
Gericht – Der Prozess um das Schicksal der vor 13 Jahren verschwundenen Georgine Krüger geht weiter. Der 44-jährige Ali K. soll die damals 14-jährige Schülerin vergewaltigt und ermordet haben. Vor dem Landgericht hat er geschwiegen (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 537).
Universität – Der zweite Zukunftstag der Universität der Künste findet von 10-17 Uhr im Medienhaus (Grunewaldstraße 2-5, U-Bhf Kleistpark) statt. Auf der Agenda steht: Wo möchte die Universität in Zukunft hin, welches Potenzial hat die Kunst und was wollen eigentlich Lehrende und Studierende? Der Eintritt ist frei.