Kein Zebrastreifen an der Martin-Luther-Straße
Wer jemals zu Fuß in der Höhe Fuggerstraße die Martin-Luther-Straße überqueren musste, weiß, was Angst bedeutet: Trotz Tempo 30 ist das hier eine Rennstrecke. Und, wie wäre es mit einem Zebrastreifen? Geht nicht, sagt Staatssekretär Stefan Tidow – die Straße ist zu breit. Tja, logo: Weil die Straße so gefährlich ist, muss sie so gefährlich bleiben – da hätten wir selbst draufkommen können. Auch der originelle Vorschlag des FDP-Abgeordneten Henner Schmidt, hier zu Warnung regenbogenfarbene Streifen aufzupinseln, fiel durch, Begründung 1: „Da die StVO keine derartigen farblichen Markierungen vorsieht…“ Begründung 2: „… ist aus Verkehrssicherheitsgründen das Aufbringen einer solchen Markierung auf der Fahrbahn ausgeschlossen.“ Zur Nachfrage „Sicherheit für wen?“ kam es leider nicht mehr.