Jerome Boateng geht nach Marzahn

Unser Lieblings-Nachbar und Fußballstar Jerome Boateng will das Angebot, das der Marzahner Fußball-Trainer Torsten Katzur ihm via „BZ“ gemacht hatte, annehmen und ihn im Bezirk besuchen. Auslöser war ein Interview, das Boateng in seinem neuen Magazin „Boa“ gegeben hat. Dort schildert er Rassismuserfahrungen in Marzahn-Hellersdorf. Nachdem daraufhin auch Kritik laut wurde, verweist Kollege Ingo Salmen im „Leute“-Newsletter auf den Demokratiebericht der Koordinierungsstelle Polis zur Demokratieentwicklung im Bezirk: „Jeden Monat verzeichnete das Register mehrere körperliche oder verbale Attacken. Das, was Boateng aus einer Erinnerung schilderte, die weit mehr als ein Jahrzehnt zurückgreift, ist also auch heute noch alltägliche Bedrohung für viele Menschen.“