ICE-Sprinter der etwas anderen Art
Spät dran war auch der ICE mit CP-Kollege Stefan Jacobs an Bord, der Montagmorgen erst mit einstündiger Verzögerung von Gesundbrunnen in Richtung Rheinland starten konnte. Zudem stimmte auch die Wagenreihung nicht. Die Bahn löste das Problem bei der berühmt-berüchtigten „Zugtrennung in Hamm/Westfalen“, nach der die eine Hälfte Richtung Düsseldorf, die andere Richtung Köln weiterfährt: Sie nummerierte die Wagen einfach um, der Düsseldorfer Teil verwandelte sich in den Kölner und umgekehrt. Mal abgesehen davon, dass das wegen des traditionell schwierigen Verhältnisses beider Städte schon die Härte war, musste ein Pulk von Fahrgästen in Windeseile die Zugteile und Plätze tauschen - wahre ICE-Sprinter.