Hanau kann Trauma nicht verarbeiten
Wie trauert man öffentlich, wenn sich keiner mehr raustraut? Wie hält man zusammen, wenn sich alle einzeln isolieren müssen? Wie soll Normalität einkehren, wenn es keine Normalität mehr gibt? Diese Fragen stellen sich die Menschen in Hanau, wie mein Kollege Marius Buhl berichtet. Das schreckliche, offensichtlich rechtsextremistisch motivierte Attentat, bei dem Mitte Februar zehn Menschen ermordet wurden, hallt weiter nach. Und sucht ein Echo.