Interview mit Ole von Beust

Interview mit Ole von Beust – der Ex-Bürgermeister aus Hamburg berät heute die Berliner CDU, über die er sagt, dass sie „ein „schwieriges Image“ hat. Seine Meinung über…

… Parteichef Kai Wegner: „Geht mit Verve und Humor an die Sache ran.“

… Fraktionschef Burkhard Dregger: „Ist ein sehr sympathischer Typ.“

… innerparteiliche Meckerer: „Darf man nicht zu ernst nehmen.“

Ole von Beust weiß auch, was die CDU für eine Rückkehr in den Senat braucht:

1) „Glück
2) „Die Regierung muss so schlecht sein, dass die Bevölkerung sie loswerden will. Da ist der Senat nah dran.“
3) „Auch mal Themen aufgreifen, die man der Partei nicht zutraut.“

Für Punkt 3 hat von Beust auch gleich eine Idee:

„Ich glaube, die Zeiten, wo die CDU eine Autofahrerpartei sein sollte, sind vorbei.“ Stattdessen rät er der Partei, „in einigen Bereichen eine autofreie Stadt einzurichten.“

Na, das könnte er doch gleich selbst in die Hand nehmen – wie wäre es mit der Spitzenkandidatur bei der nächsten Wahl?

„Wenn Leute mich für geeignet halten, fühle ich mich geehrt, aber es entspricht nicht dem, was ich beruflich machen möchte“, sagt Ole von Beust. Also daraus lässt sich doch durchaus noch was machen.