Kein Fairtrade im Abgeordnetenhaus

Im Januar 2017 beschloss das Abgeordnetenhaus auf Antrag der Koalition: „Berlin wird Fairtrade Hauptstadt“ – es geht um ein Zertifikat. Stand heute, kurz vor der Prüfung: Fast alle Kriterien wurden erfüllt, von Schulen, Kirchen, Gewerben, bis auf eins: „Bei allen Sitzungen des Abgeordnetenhauses und der Ausschüsse, sowie im Bürgermeisterbüro wird fair gehandelter Kaffee (und ein weiteres Produkt aus fairem Handel) verwendet.“ Ach ja? Ach nein, wird er nicht. Ausgerechnet in der Parlamentsverwaltung und in der Senatskanzlei haben sie die selbst initiierte Drucksache 18/0077 offenbar nicht gelesen.