Jan Stöß könnte neuer Finanzstaatssekretär werden
Einen Neustart gibt es auch in der Finanzverwaltung. Die Lücke, die Staatssekretärin Margaretha Sudhof – eine exzellente Juristin – reißt (CP von gestern), ist groß, sie zu füllen eine Herausforderung – vielleicht für Jan Stöß? Der frühere SPD-Chef wäre eine passende Besetzung: Er ist fachlich versiert und er kennt die Irrungen und Wirrungen der Berliner Landespolitik. Gerade ist Stöß wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Doch sein privater Lebensmittelpunkt ist Berlin geblieben: Er lebt mit seinem Partner in Schöneberg. Für den Parteilinken spricht auch, dass er sich erst kürzlich auf die Stelle eines Abteilungsleiters in der Finanzverwaltung beworben haben soll. Eine Anfrage meines Kollegen Ulrich Zawatka-Gerlach beantwortete Stöß gestern nicht. Das könnte auf ihn als neuen Staatssekretär hindeuten – oder auf einen Urlaub in anderer Zeitzone.