Keine Geburtsurkunde fürs Kind, weil Standesamt einen Doppelnamen nicht akzeptiert
Fast ein halbes Jahr musste die Berlinerin Ha Tanh Le Nguyen auf die Geburtsurkunde für ihr Kind warten, weil das Standesamt Friedrichshain-Kreuzberg (ausgerechnet!) den doppelten Nachnamen für nicht rechtskonform befand und auch die zwischenzeitlich eingeschaltete Senatsverwaltung für Inneres die Sache schleifen ließ. Ein halbes Jahr also, in dem die junge Mutter weder Kindergeld noch Kitagutschein beantragen konnte. Erst ein RBB-Bericht und Aktivitäten eines Anwalts brachten die Sache voran und eine (fragwürdige) Lösung. Herrn Müller-Lüdenscheid wäre das nicht passiert.