Nach rassistischen Beleidigungen: CDU-Politiker ist in der BVV

Keine Überraschung bei einer Partei, die nach gewissen Vornamen fragt – und trotzdem bitter: Harald Sielaff ist mit der Wiederholungswahl für die CDU in die BVV Tempelhof-Schöneberg eingezogen. Der Politiker soll Anfang 2021 einen Mitarbeiter eines Kreuzberger Imbisses rassistisch beleidigt und körperlich angegriffen haben. Sielaff schob sein Verhalten auf Alkohol – im Mai 2021 wurde das Ermittlungsverfahren gegen eine Geldzahlung an eine Organisation gegen Rechtsextremismus eingestellt. Bei der Wahl 2021 verpasste Sielaff den Einzug ins Bezirksparlament, jetzt ist er drin. Premium-Statement des CDU-Kreisverbands: „Harald Sielaff wird durch seine Arbeit deutlich machen, dass die CDU Tempelhof-Schöneberg und auch er ganz persönlich für ein buntes und vielfältiges Berlin steht, in dem Rassismus keinen Platz hat.“