Waldboden ist „Boden des Jahres 2024“
Über den Pisa-Schock ist am Dienstag eine Meldung der Umweltverwaltung etwas untergegangen: Der Waldboden ist „Boden des Jahres 2024“. Verdient hat er sich den Titel dank seiner Fähigkeiten, Wasser zu speichern und zu reinigen (das Trinkwasser von morgen!), CO₂ aufzunehmen und Bäume zu beherbergen. Im Jahr davor machte der Ackerboden das Rennen. Dabei sind laut Wikipedia weder der eine noch der andere Bodenarten nach internationalem Standard. Der Grobschluff als Favorit der CP-Redaktion hatte einmal mehr das Nachsehen. Angesichts der großzügigen Auslegung des Boden-Begriffs könnte im nächsten Jahr der Heuboden gewinnen.