Nach Eklat in Gedenkstätte: Ermittler sind mutmaßlichen Holocaust-Leugnern in der AfD auf der Spur

Sie sollen beim Besuch des früheren KZs Sachsenhausen im Sommer die Existenz von Gaskammern angezweifelt und die Verbrechen der Nazis relativiert haben: Mitglieder einer AfD-Reisegruppe, die von Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel eingeladen worden war. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat nun die Teilnehmer herausfinden können, weil Listen nicht mehr existierten. Sie hofft nun, die Aussagen genau zuordnen zu können. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Volksverhetzung durch Leugnung oder Verharmlosung des Holocaust sowie Störung der Totenruhe.