"Volkslehrer" will in die Politik
Er nennt sich selbst den „Volkslehrer“, hetzt im Internet gegen Juden, verbreitet Verschwörungstheorien, behauptet, der Holocaust sei „eine Geschichte voller Lügen“. Nikolai N. wurde als Grundschullehrer in Gesundbrunnen gekündigt, jetzt will er in die Politik. Am heutigen Dienstag stellt er sich für die Stadtteilvertretung Turmstraße in Moabit zur Wahl. Gewählt wird um 19 Uhr in der Heilandskirche in der Thusnelda-Allee 1. „Moabit wählt den Volkslehrer“, steht auf den Plakaten, die N. im Kiez aufgehängt hat. Wir werden sehen.