Drei gute Meldungen
Drei gute Meldungen kamen gestern in unserem Postfach an (checkpoiont@tagesspiegel.de) – die wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:
+ Zum Bericht der verzweifelten Mutter über das Corona-Management an der Schule ihrer Tochter beschreibt Claudia Dittberner aus Hermsdorf das Gegenstück von einer anderen Schule mit einem ähnlichen Fall: „Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und Gesundheitsamt hat dabei sehr gut funktioniert.“ Also alles bestens? Fast: „Das entsprechende Schreiben des Gesundheitsamts kam aber natürlich erst nach Ablauf der 5 Quarantäne-Tage an.“
+ Zum Bericht über die Probleme am BER schreibt Gisela Twellmeyer: „Ich kam am Samstag aus Zadar via München. Das Flugzeug setzte planmäßig um 20.30 Uhr auf. Die Treppen kamen sofort, die Busse standen vor der Tür. Ich war um 20.45 Uhr in der Ankunftshalle und um 20.50 an den Kofferbändern, die sofort ansprangen. Kurz vor 21 Uhr war ich raus.“
+ Zu unserem Bericht über den extrem hohen Krankenstand bei der Parkraumüberwachung in Charlottenburg-Wilmersdorf (105 Fehltage p/a) schreibt Dominic Gohla: Im November hat sie einen Anwohnerparkausweis beantragt – und nie wieder etwas davon gehört. „Irgendwann haben wir auch realisiert, dass wir vor der Haustür tagelang ohne Parkschein parken können, weil eh niemand kontrolliert.“ Am Donnerstag hat sie es nochmal probiert – und diesmal klebte die Vignette bereits einen Tag später an der Scheibe.
Hm, sollte sich über Nacht plötzlich alles geändert haben? Kurzer Kontrollblick auf die Online-Terminvergabe beim Bürgeramt: „Alle Termine ausgebucht.“ Auf eins ist in Berlin Verlass: Man sollte sich hier auf nichts verlassen – nicht mal darauf, dass immer alles schiefgeht.