Ex-Bausenator fordert Entnazifizierung des Olympiageländes
Mach kaputt, was uns kaputt macht. Ex-Bausenator Peter Strieder (SPD) fordert in der „Zeit“, das Olympiagelände zu entnazifizieren. Skulpturen, Wandgemälde und Reliefs sollen weg, alle Namen von Straßen und Trainingsplätzen revidiert, das Areal modernisiert werden. „Wir sollten begreifen, dass dies die ideologische Symbolik ist, auf die sich Höcke, Gauland und Kalbitz berufen“, schreibt Strieder. Aus der Kulturverwaltung hieß es dazu: „Aktuell bestehen seit 2017 Bestrebungen zur nachhaltigen Entwicklung des Areals, an denen auch die Denkmalbehörden mitwirken. (...) Das Landesdenkmalamt Berlin hält den Neubau eines Stadions östlich der Sportforumsstraße für denkbar.“